15 Menschen kamen zusammen, um am 3. Mai gemeinsam ein Zeichen für Frieden und respektvolle Begegnungen zu setzen. Der monatlich stattfindende Abendfrieden wurde diesmal von der alevitischen Gemeinde Köln e. V. gestaltet. Da es der Natur zuliebe reichlich regnete, öffnete die katholische Kirche ihre Tür, damit die Veranstaltung im Trockenen stattfinden konnte.
Bijan Kargin trug einen Auszug aus dem Gebet der vereinten Nationen vor:
„Unsere Erde ist nur ein kleines Gestirn im großen Weltall. An uns liegt es, daraus einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden, nicht von Hunger und Furcht gequält, nicht zerrissen in sinnlose Trennung nach Rasse, Hautfarbe oder Weltanschauung. Gib uns Mut und Voraussicht, schon heute mit diesem Werk zu beginnen, damit unsere Kinder und Kindeskinder einst stolz den Namen Mensch tragen.“
Mit dem Läuten der Friedensglocke wird die Bedeutung des Friedens hör- und spürbar, die gesprochenen Worte können nachklingen für ein friedliches Miteinander aller Menschen.
Der nächste Abendfrieden findet zum Abschluss des Stadtbezirksfests am 31. Mai auf dem Pariser Platz statt.





